Sunday, February 05, 2006

Ausschreitungen um Karikaturen in dänischer Zeitung

Mohamedkarikaturen in Jyllands Posten. Ausschreitungen moslemischer Menschen und Drohungen.

Zeitungen


Warum die bestehnde Auslegug von Pressefreiheit aufgeben und eine Entschuldigung heucheln, wenn unsere Werte dafür aufgegeben werden müssen und wir nur einer Gewaltandrohung nachgeben?

Habe die Karikaturen aber nicht gesehen und entziehe mich einer weiteren Kommentierung.

So wie ich Differenzierung verlange, werde ich natürlich mich auch nicht hinreissen lassen, den Islam oder auch den fundamentalistischen Islam grundsätzlich zu verteufeln. Jedoch sollten wir in keinster Weise die ausgesprochenen Bedrohungen akzeptieren und entschuldigen.

Der Sicherheit halber hier jedoch keine links (mehr) zu den Vorfällen - zwischenzeitlich zumindest.

Nun ein Bild, dass niemanden zeigt und wohl hoffentlich auch niemanden beleidigt:


Grünkohl
Grünkohl. Ein Bild, welches keinerlei Gefühle in irgeneiner Weise beeinträchtigen sollte.



Einer Seite eines Lateinlehrers wurde allerdings mit mehr als sanften Druck seitens moslemischer Aktivisten ein Bild "verboten", welches Mohamed darstellte. klick (Dann Ephesus anklicken und ziemlich weit unten bei den die Klassenfahrt vorbereitenden Aufsätze den zum Osmanischen Reich anklicken. (http://www.latein-pagina.de/iexplorer/turkey/islam/islam.htm) Dort wurde ursprünglich ein Kupferstich abgebildet, der Mohamed darstellen sollte. Aufgrund vieler 100er mails mit später als bedrohlich empfundenen Inhalt wurde das Bild ausgetauscht. Die Chronologie der Vorfälle wird in der Frankfurter Sonntagszeitung 2006 Nr 5 beschrieben. link, leider kostet der vollständige Artikel Kohle. Und das dummerweise auch noch über diesem kompliziertem und meiner Meinung nach unzuverlässigem Firstgate Verfahren, .. aber der Artikel ist ganz interessant)

Absurd auch der Wunsch in der Weihnachtszeit 2005: Man möge ein dänisches Gebäck namens "juden" verbieten oder umbenennen, da es eine Zumutung für Moslems sei, diese anzufassen. Hätten sich da nicht andere beschweren sollen?

Cartoons und Karikaturen bewegen sich sicherlich oft auf dünnem Eis und es bleibt offen, wie weit die Freiheit der Karikatur über die des schreibenden Journalismus hinausgeht. Jedoch darf Androhung von Gewalt nicht die Werte und Normen innerhalb unserer Gesellschaft begrenzen.